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Es gibt sie ja tatsächlich. Diese Frauen, die Wehen bekommen, ins Krankenhaus fahren und ein paar Stunden später halten sie ihr Kind in den Armen. Ich kenne sie, diese Frauen. Und ich freue mich von Herzen für sie (auch wenn ich etwas neidisch bin...). Doch für mich ist diese ursprüngliche Version einer Geburt leider keine Option gewesen. Geplant war sie, klar. Aber eine Option war sie leider nicht...

...weiterlesen "Geduld ist eine Tugend – wenn eine Geburt eingeleitet wird"

Ihr Hebammen, ihr braucht wirklich starke Nerven! Ihr erlebt Familien in absoluten Ausnahmesituationen. Ihr begleitet Frauen durch 40 Wochen Schwangerschaft, bereitet sie auf die Geburt vor, sprecht mit ihnen über Ängste, Wünsche, Träume. Ihr seid Vertraute, beste Freundin, Ratgeber. Ihr seid medizinisch hervorragend ausgebildet, ihr macht Akupunktur, ihr kennt euch mit Naturheilkunde aus, ihr moxt, ihr schreibt und wertet CTG aus. Ihr begleitet Frauen in ihren extremsten Momenten, ihr unterstützt bei der Geburt, ihr habt wirklich einen körperlich anstrengenden Job. Ihr arbeitet im Schichtdienst und auch nach der Geburt seit ihr ein Jahr an der Seite der Familie. Ihr helft beim Stillen, ihr wiegt, kontrolliert, macht Rückbildung und habt für die schwierige Zeit am Anfang immer viele Ratschläge. Ohne euch wäre das Leben für Mütter und Väter deutlich schwieriger. Ihr gebt uns Sicherheit und ihr seid immer da. Und das alles ist nur ein kleiner Teil dessen, was ihr Hebammen täglich leistet.

...weiterlesen "Ein Dank an unsere Hebammen – warum sie so wichtig sind"

Von einem Kind Abschied zu nehmen ist das Schlimmste und Unnatürlichste, das eine Familie durchmachen kann. Eltern sollten niemals am Grab ihrer Kinder stehen. Das ist falsch. Doch es passiert. Und es ist uns passiert. An Ostern 2015. Es gibt sehr viele verschiedene Wege damit umzugehen und auch wir sind nicht nur einen Weg der Verarbeitung gegangen. Einer war ein Abschiedsbrief. Im Mai 2015 habe ich mich hingesetzt und habe Matti einen Brief geschrieben. Ich habe lange gebraucht, um ihn zu veröffentlichen. Jetzt bin ich in Absprache mit meinem Mann soweit das zu tun:

...weiterlesen "Ein Abschiedsbrief"

Kurz nach der Geburt unserer zweiten Tochter hat uns die Kinderärztin darauf aufmerksam gemacht, dass der Kopf unserer Tochter nicht symmetrisch sei. Meine Tochter kam mit sehr vielen Haaren auf die Welt, von daher ist mir das nicht so aufgefallen. Doch als sie es erwähnte, habe ich es auch gesehen und: Es hat mich wahnsinnig gemacht 😉 Ständig betrachtete ich von da an ihren Kopf und er sah von mal zu mal schiefer aus.

...weiterlesen "Plagiocephalus – mein Baby mit dem schiefen Kopf"

Mein Mann und ich wünschten uns immer zwei Kinder. Wir bauten ein Haus um und schufen zwei Kinderzimmer. Damit war klar, beide Räume brauchen Leben. Nachdem meine Tochter Anni auf die Welt kam hatten wir zwei Kinder. Doch unser Sohn, der ein Jahr zuvor geboren wurde, war ein Sternenkind. Das heißt, er starb im Mutterleib. Somit waren wir in der Situation, dass wir zwar zwei Kinder haben, doch nur in einem Raum war Leben. Es war klar, auch wenn eine Schwangerschaft immer ein Risiko ist und ich auch mit 36 Jahren nicht mehr die Jüngste war, wir wünschten uns noch ein Kind. Am 1. Januar 2018 war klar, der Test war positiv, es ist soweit. Doch das stellte uns auch vor eine Herausforderung, der sich alle Eltern mehrerer Kinder stellen müssen: Wie erkläre ich dem älteren Kind, dass es bald nicht mehr alleine ist? Bislang drehte sich alles um sie. Doch auf einmal drehte sich die Welt auch um den kleinen Zellhaufen in meinem Bauch. Schwangerschaften sind bei mir nie leicht. Ich leide unter Dauermigräne, muss ständig zu Arztkontrollen und bin auch sonst gar nicht fit.

...weiterlesen "Geschwisterliebe oder wie ich meiner Tochter ihre Babyschale abkaufte"

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