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Es gibt ja Frauen die im Kreißsaal liegen, das Kind kommt an die Brust, es trinkt und alle sind glücklich. Das ist ein Traum. Doch leider funktioniert das nicht immer so. Ich hatte beim Stillen immer wahnsinnige Schmerzen. Jeder kam mit klugen Sprüchen. Ach, das gibt sich wieder. Halte durch! Ich sagte mir, nein. Ich möchte nicht durchhalten. Ich habe 36 bzw. 37 Wochen alles gegeben, um meine Kinder auf die Welt zu bringen. Ich mag nicht mehr durchhalten. Außerdem dachte ich mir, was fühlt das Kind? Es spürt eine Mama, die jedes Mal vor Schmerzen weint, wenn es an die Brust geht und trinkt. Was gebe ich meinem Kind für ein Gefühl. Und keine Frau kann mir erzählen, dass sie entspannt da sitzt, wenn sich das Stillen anfühlt als würden ihr gerade die Brustwarzen ohne Betäubungsmittel amputiert werden. Nein, das war keine Option. Also habe ich abgepumpt. Meine Milch war ja gut und sie war mehr als ausreichend. Ich habe alle 3-4 Stunden abgepumpt. Nachts alle 5 Stunden. Es war hart, es hat weh getan. Aber dadurch habe ich es geschafft, dass meine Kinder 100 Prozent Muttermilch bekamen. Zumindest die ersten drei Monate. Und die Maschine durfte ich hassen. Und: Ich habe sie gehasst. Aber so habe ich zumindest entspannt mein Kind füttern können.

...weiterlesen "Stillen – oder was Frauen für Muttermilch alles auf sich nehmen"

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