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Es gibt ja Frauen die im Kreißsaal liegen, das Kind kommt an die Brust, es trinkt und alle sind glücklich. Das ist ein Traum. Doch leider funktioniert das nicht immer so. Ich hatte beim Stillen immer wahnsinnige Schmerzen. Jeder kam mit klugen Sprüchen. Ach, das gibt sich wieder. Halte durch! Ich sagte mir, nein. Ich möchte nicht durchhalten. Ich habe 36 bzw. 37 Wochen alles gegeben, um meine Kinder auf die Welt zu bringen. Ich mag nicht mehr durchhalten. Außerdem dachte ich mir, was fühlt das Kind? Es spürt eine Mama, die jedes Mal vor Schmerzen weint, wenn es an die Brust geht und trinkt. Was gebe ich meinem Kind für ein Gefühl. Und keine Frau kann mir erzählen, dass sie entspannt da sitzt, wenn sich das Stillen anfühlt als würden ihr gerade die Brustwarzen ohne Betäubungsmittel amputiert werden. Nein, das war keine Option. Also habe ich abgepumpt. Meine Milch war ja gut und sie war mehr als ausreichend. Ich habe alle 3-4 Stunden abgepumpt. Nachts alle 5 Stunden. Es war hart, es hat weh getan. Aber dadurch habe ich es geschafft, dass meine Kinder 100 Prozent Muttermilch bekamen. Zumindest die ersten drei Monate. Und die Maschine durfte ich hassen. Und: Ich habe sie gehasst. Aber so habe ich zumindest entspannt mein Kind füttern können.

...weiterlesen "Stillen – oder was Frauen für Muttermilch alles auf sich nehmen"

Jeder kennt das Phänomen: Man liest diese Mama-Seiten auf Facebook mit vielen klugen Ratschlägen und denkt so bei sich, naja, das ist jetzt aber weit hergeholt. So ging es mir mit dem Thema Haare am Finger. Ja, richtig gelesen. Haare am Finger. Ich las einen Artikel, der sich darum drehte, dass sich Säuglinge Haare um die Gliedmaßen wickeln und sich damit die Blutzufuhr abdrücken. Ich dachte, die sind doch alle bekloppt. Wie bitte soll sich ein Säugling mit der Feinmotorik eines altersschwachen Maulwurfs ein feines Haar um seine Zehen oder Finger wickeln können? Das ist doch völlig unmöglich.

...weiterlesen "Kein Haar in der Suppe, aber am Finger"

Mein Mann und ich wünschten uns immer zwei Kinder. Wir bauten ein Haus um und schufen zwei Kinderzimmer. Damit war klar, beide Räume brauchen Leben. Nachdem meine Tochter Anni auf die Welt kam hatten wir zwei Kinder. Doch unser Sohn, der ein Jahr zuvor geboren wurde, war ein Sternenkind. Das heißt, er starb im Mutterleib. Somit waren wir in der Situation, dass wir zwar zwei Kinder haben, doch nur in einem Raum war Leben. Es war klar, auch wenn eine Schwangerschaft immer ein Risiko ist und ich auch mit 36 Jahren nicht mehr die Jüngste war, wir wünschten uns noch ein Kind. Am 1. Januar 2018 war klar, der Test war positiv, es ist soweit. Doch das stellte uns auch vor eine Herausforderung, der sich alle Eltern mehrerer Kinder stellen müssen: Wie erkläre ich dem älteren Kind, dass es bald nicht mehr alleine ist? Bislang drehte sich alles um sie. Doch auf einmal drehte sich die Welt auch um den kleinen Zellhaufen in meinem Bauch. Schwangerschaften sind bei mir nie leicht. Ich leide unter Dauermigräne, muss ständig zu Arztkontrollen und bin auch sonst gar nicht fit.

...weiterlesen "Geschwisterliebe oder wie ich meiner Tochter ihre Babyschale abkaufte"

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